Fakultät für Mathematik und Informatik Sammlung mathematischer Modelle

Die Sammlung umfasst Gips- und Polyedermodellsammlungen zur räumlichen Darstellung mathematischer Formeln und theoretischer Konzepte
Die Sammlung wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet und umfasst heute knapp 80 Objekte – mathematische Modelle, eine Bronzeplakette zu Ehren des Mathematikers Leo Königsberger von 1914, der sich auch um den Aufbau dieser Sammlung verdient gemacht hat, sowie ein Ölbild des Mathematikers Heinrich Liebmann von 1932. Die mathematischen Modelle dienten dazu, abstrakte mathematische Formeln und theoretische Konzepte räumlich darzustellen und damit anschaulich zu machen. Einen bedeutenden Zuwachs erhielt sie 1930/31 durch die Schenkung der Polyedermodellsammlung von Max Brückner, von denen jedoch nur wenige erhalten sind. Nach dem Zweiten Weltkrieg verloren Gipsmodelle zunehmend ihre Funktion in der Lehre und wurden vor allem ausgestellt. Seit 2016 wird der Bestand systematisch katalogisiert und digitalisiert und damit erneut für Forschung und Lehre erschlossen.
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