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Institutsarchive und Datenbanken

Viele Sammlungen verfügen über eigene Archive, in denen sich weitere Informationen zu den Objekten, deren Provenienz sowie zu den Geschichten und der Genese der Sammlungen finden. Zudem verfügen einige Institute über eigene Datenbanken in denen die Objekte der Sammlungen aufgeführt sind und weitere wertvolle Informationen zur Verfügung stellen. Einige der Archive und Datenbanken sind hier aufgeführt, weitere Informationen finden sich unter der Rubrik „Museen & Sammlungen“ und auf den Seiten der jeweiligen Institute.

Universitätsbibliothek Heidelberg

Heidelberg Accession Index (HAI): Zugangsbücher und Bestandsverzeichnisse europäischer Sammlungen und Museen

Mit dem noch im Aufbau befindlichen HAI strebt die Universitätsbibliothek Heidelberg an, einen möglichst breiten Nachweis digital verfügbarer Zugangsbücher und Bestandsverzeichnisse europäischer Sammlungen und Museen online zu präsentieren. Dabei bilden die rund 1.000 Erwerbungsbücher der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB) aus den Jahren 1650 bis 2010 den Ausgangspunkt. Ergänzt werden diese Berliner Erwerbungsbücher (aktuell sind rund 700 Bände hier online) – um Inventarbücher von mehr als 15 weiteren Partnern, z. B. dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem LVR-LandesMuseum Bonn, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dem Städtischen Museum Göttingen, dem Kölnischen Stadtmuseum, dem ZI München, der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums, der Staatsgalerie Stuttgart, dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe oder der Universität Heidelberg. Weitere Bestände sind in Vorbereitung. Insgesamt können aktuell ca. 1.180 Inventarbände online eingesehen werden.

Heidelberg Accession Index (HAI)

Botanischer Garten

Wissenschaftlicher Nachlass Werner Rauh

Werner Rauh – Gartendirektor von 1960 bis 1982 - unternahm zwischen 1938 und 1994 etwa 40 längere botanische Forschungsreisen, hauptsächlich nach Mittel- und Südamerika sowie in das südliche Afrika und insbesondere nach Madagaskar. Von seinen Expeditionen brachte er nicht nur unzählige Pflanzen für den Botanischen Garten und das Herbarium HEID mit, sondern auch etwa 200 Hefte mit detaillierten Informationen zu diesen Aufsammlungen (über 18.000 handgeschriebene Seiten) sowie Tausende von Fotoaufnahmen.

Ein Teil dieses Nachlasses verblieb nach Rauhs Tod im Jahr 2000 in Heidelberg, z.B. seine Reisetagebücher. Der größte Teil ging allerdings, dem Willen des Nachlassers gemäß, an dessen Schüler Prof. Wilhelm Barthlott (Bonn) – ein Reisebegleiter zahlreicher Rauh-Expeditionen. Der allergrößte Teil dieses Bonner Materials wurde 2016 der Universität Heidelberg überlassen. Dieser Nachlass (ca. 45 Regalmeter) ist nun in einem eigens hergerichteten Archivraum im West-Pavillon des Botanischen Gartens kuratiert untergebracht und ist für Forschungszwecke seit Ende Dezember 2018 zugänglich. Somit stehen nun nicht nur die Pflanzenbestände, sondern auch der Teil des historisch bedeutsamen Materials von Werner Rauh zur Verfügung.

Die Projektzusammenfassung von Mitte 2016 bis Ende 2018 (Archivierung, Erschliessung und Auffindbarkeit) sind in einem Bericht mit Findbuch zusammengestellt und als pdf-Download verfügbar.

Findbuch Rauh-Archiv (PDF)

Die Rauh'schen Feld- und Reisetagebücher sowie daraus erschlossene Informationen zu seinen  Feldnummern finden sich in der Rauh-Datenbank (WRHP).

Rauh-Datenbank

Numismatische Sammlung

Institutsarchiv

Die Numismatische Sammlung verfügt über mehrere Regalmeter sammlungsbezogene Dokumentation, die zum Teil digitalisiert vorliegt. Über diese Dokumentation lassen sich wertvolle Informationen über die Münzen und deren Sammlungskontext erschliessen.

Datenbanken

Die Numismatischen Sammlungsbestände der Universität Heidelberg sind in verschiedenen Datenbanken verzeichnet. Damit stehen die Münzen der Numismatischen Sammlung der Forschung digital zur Verfügung.

Gerätepool

In der Numismatischen Sammlung steht ein Münzfotogerät der Firma Danner zur Verfügung. Nutzbar nach Absprache und Anleitung.

Kontakt: Dr. Susanne Börner 
susanne.boerner@zaw.uni-heidelberg.de

Museum für Geowissenschaften

Institutsarchiv

Das Institutsarchiv des Instituts für Geowissenschaften enthält wertvolle Bestände zur Geschichte der Sammlungsbestände. Die Unterlagen reichen vom Ende des 18. bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der archivalische Bestand ist bisher nicht systematisch erschlossen.

Kontakt: Dr. Martina Schmalholz
martina.schmalholz@geow.uni-heidelberg.de