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Institut für Klassische und Byzantinische Archäologie Nubiensammlung

Das Bild zeigt ein Aquarell mit einigen Scherben aus der Nubiensammlung

Die Nubiensammlung umfaßt überwiegend Keramikfunde aus christlich-nubischer Zeit aus dem sudanesischen Niltal

Die Nubiensammlung der Universität Heidelberg ist eine archäologische Lehr- und Forschungssammlung, die aus den deutschen Rettungsgrabungen und Surveys im sudanesischen Niltal der Jahre 1967 bis 1969 hervorging. Sie umfasst überwiegend Keramikfunde aus christlich-nubischer Zeit, die im Zuge internationaler Notgrabungen geborgen wurden, nachdem der Bau des Assuan-Hochdamms die Überflutung weiter Teile der alten Kulturlandschaft am oberen Nillauf absehbar gemacht hatte. Die Untersuchungen erfolgten im Rahmen der von der UNESCO koordinierten Kampagne zur Rettung der nubischen Kulturlandschaft. Der Großteil der Sammlung stammt aus der Festung von Kulb; weitere Funde gehen auf Surveys in Sunnarti, Turmukki und Tangur zurück. Die Arbeiten wurden von dem Heidelberger Neutestamentler und Christlichen Archäologen Erich Dinkler geleitet. Die Sammlung bietet einen repräsentativen Überblick über nubische Keramik des 7. bis 14. Jahrhunderts und bietet so Einblicke in die materielle Kultur einer christlichen Gesellschaft.

Anschrift

Institut für Klassische und Byzantinische Archäologie
Marstallhof 4
69117 Heidelberg

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