Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) Uruk-Warka-Sammlung des Instituts für Assyriologie

Die Uruk-Warka-Sammlung ist eine Dauerleihgabe des Deutschen Archäologischen Instituts an die Universität Heidelberg und zählt zu einer der größten Sammlungen mesopotamischer Artefakte in Deutschland
Die Sammlung beherbergt Fundstücke aus der einstigen Metropole Uruk, dem modernen Warka. Wie es bereits die Sumerer, Babylonier und Assyrer überlieferten, gilt die südmesopotamische Stadt bis heute als Keimzelle der altorientalischen Hochkultur. Hier soll nicht nur der sagenhafte König Gilgameš residiert haben, sondern auch in frühester Zeit im Auftrag des Königs Enmerkar die Schrift erfunden worden sein.
Die Objekte der Uruk-Warka-Sammlung stammen aus Ausgrabungen, die das Deutsche Archäologische Institut in den 1950er und 60er Jahren durchgeführt hat. Mit wissenschaftlich bedeutsamen Skulpturen, Keramik, Siegeln, Schmuck und vielfältigen Kleinfunden vermittelt die Sammlung ein repräsentatives Bild der Siedlungsgeschichte der südmesopotamischen Stadt. Eine Sammlung von circa 3000 Keilschriftdokumenten illustriert zudem eindrücklich die mehr als dreitausendjährige Schriftgeschichte des Alten Orients.
Eindrücke aus der Sammlung
Weitere Informationen
Table
Öffnungszeiten | bis Ende April 2026 wegen Bauarbeiten geschlossen |
Eintrittspreise | freier Eintritt |
Führungen | auf Anfrage |
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln | Bus Haltestelle Universitätsplatz, Marstallstraße oder Peterskirche |
Parkmöglichkeit | Triplex Tiefgarage (Sandgasse) Engelblock (Untere Neckarstraße 44) |
Zugänglichkeit | barrierefrei |
Kontakt | Kristina Sieckmeyer M.A. |


