Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) Ägyptische Sammlung

Die Ägyptologische Sammlung der Universität Heidelberg zählt zu den größten und bedeutendsten universitären Sammlungen ihrer Art in Deutschland
Im Jahr 1912 als Lehrsammlung konzipiert, wurde die Sammlung von dem damaligen Direktor des Ägyptologischen Instituts, Hermann Ranke, so angelegt, dass sie in einem möglichst weiten Rahmen das Leben der Ägypter*innen und ihre religiösen Vorstellungen widerspiegelt. Im Laufe der Zeit wuchs die Sammlung durch Schenkungen, Ankäufe und archäologische Feldforschungen stetig an.
Heute umfasst sie eine vielfältige Auswahl an Objekten aus der fast 4 Jahrtausende währenden pharaonischen Geschichte – von der frühen Vorgeschichte (Ende 4. Jt. v. Chr.) bis zur Zeit der arabischen Eroberung Ägyptens (7. Jh. A.D.). Von besonderem Wert für Lehre und Forschung sind die Mumien und Särge, die Einblicke in die Bestattungskultur gewähren, sowie Statuen und Reliefs, die von der Kunstfertigkeit der alten Ägypter zeugen. Daneben bewahrt die Sammlung Alltagsgegenstände, Amulette, Schmuck und Papyrusfragmente, die das Leben am Nil dokumentieren.
Die Sammlung befindet sich in der Obhut des Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH). Dabei wird sie von Studierenden noch immer als Lehrsammlung genutzt. Die einzigartigen Objekte ermöglichen es in Lehrveranstaltungen die grundlegenden Methoden zur Hantierung und Bewahrung von Originalobjekten sowie Aufnahmetechniken und museale bzw. konservatorische Grundprinzipien praxisnah zu erlernen.
Eindrücke aus der Sammlung
Anschrift
Sammlung des Ägyptologischen Instituts der Universität Heidelberg
Marstallstraße 6
69117 Heidelberg
Weitere Informationen
Table
Öffnungszeiten | Zurzeit geschlossen |
Eintrittspreise | Eintritt frei |
Führungen | Zurzeit keine Führungen |
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln | Bushaltestelle Heuscheuer, Marstallhof oder Universitätsplatz |
Parkmöglichkeit | Parkhaus Kraus, Untere Neckarstraße 2 Parkhaus Stadthalle, Neckarstraße 44 |
Zugänglichkeit | ab 14. Mai barrierefrei |
Kurator*innen | Dr. Dina Faltings |


