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Institut für Europäische Kunstgeschichte Sammlung des Instituts für Europäische Kunstgeschichte

Das Bild zeigt eine alte Aufnahme aus Venedig auf einer Glasplatte

Die Sammlung des Instituts für Europäische Kunstgeschichte (IEK) ist in drei Abteilungen gegliedert: eine kunsthistorische Fotothek, bildtechnische Geräte und Gipsabgüsse

Die Sammlung des Instituts für Europäische Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg ist eine seit dem späten 19. Jahrhundert aufgebaute Lehr- und Forschungssammlung, die eng mit der Entwicklung kunsthistorischer Methoden verbunden ist. Sie vereint drei zentrale Bestände: die Kunsthistorische Fotothek, bildtechnische Geräte und Gipsabgüsse.

Den Kern bildet die Fotothek mit rund 75.000 Aufnahmen zur europäischen Kunst von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Besondere Schwerpunkte liegen auf Italien, Deutschland und Frankreich sowie auf früher kunsthistorischer Dokumentarfotografie seit den 1850er Jahren. Der Bestand bildtechnischer Geräte reicht vom frühen 20. Jahrhundert bis in die frühen 2000er Jahre und dokumentiert den Wandel von Bildproduktion und -vermittlung, insbesondere die Etablierung des projektionsgestützten vergleichenden Sehens um 1900. Die Abgusssammlung, deren Anfänge bis 1868 zurückreichen, konzentriert sich auf mittelalterliche und frühneuzeitliche Skulptur, insbesondere auf Florenz des 14. bis 16. Jahrhunderts sowie Nürnberg um 1500.

Anschrift

Fotothek des Instituts für Europäische Kunstgeschichte
Seminarstraße 4
69117 Heidelberg

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